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Rubin

Im Vordergrund sehen Sie eine sehr schöne Rubinkette, auf die ich recht stolz bin, da sie vollständig unbehandelt ist. Unter der Lupe kann man deutlich die Brüchigkeit des Rubingesteins sehen und so verstehen, warum er in der Regel nachbehandelt wird. Die hintere Rubinkette besteht ebenfalls aus unbehandelten, allerdings nur leicht lichtdurchlässigen Rubinen. Die beiden einzelnen Rubine sind Sternrubin, wie Sie vielleicht am Schimmer sehen können.

Ela (Besitzerin des linken Sternrubins, den sie an einem kurzen Halsband trägt):

„Der Rubin ist für mich, wie ein… „Freund“ ist nicht das richtige Wort… wie ein Gefährte. Ich möchte ihn am liebsten immer bei mir haben. Er unterstützt mich. Er bringt mich immer wieder, wenn ich innerlich schwanke, in meine Mitte zurück.“

Beim Thema „Rubin“ werde ich ein wenig traurig, weil der klare fast immer schwer behandelt  und dadurch für mich nicht mehr verwendbar ist. Es hat Jahre gedauert, bis mir das „Glück“ die obigen unbehandelten Rubinketten zukommen ließ. Rubin ist sehr brüchig und nicht selten brechen beim Schleifen Stücke aus dem Stein, die dann mit rotem Glas aufgefüllt werden. Beim Erhitzen des Rohsteins verschweißen viele dieser inneren Brüche im Stein, so dass er dann leichter zu schleifen ist. Auch wird er durch Hitzebehandlung klarer. Dieser behandelte Rubin hat dann aber eine völlig andere Energie, als der unbehandelte. Unbehandelt ist in der Regel nur der vollkommen undurchsichtige Rubin, der auch wesentlich preiswerter ist. Überhaupt wird Rubin sehr gern auch komplett gefälscht, wie ich durch eigene Erfahrung lernen durfte.

Der undurchsichtige Rubin gibt mir Kraft und die Kombination mit Onyx fühlt sich für mich sehr gut an. Den rechten kleinen Sternrubin stecke ich mir immer wieder einfach mal gern, als kleines zusätzliches Kraftpaket, in meine kleine rechte Jeanstasche.

rubinkette rubinDen klaren (unbehandelten) Rubin konnte ich lange nicht spüren. Erst als ich mit Hilfe des Tansanits meine Selbstliebe fühlen konnte, fing der Rubin an, in meinem Herzen ein Lächeln zu entzünden. Klassisch steht Rubin für „Liebe“, aber ich fühle es deutlich als ein unpersönliches, allgemeines Liebesgefühl, im Unterschied zur Selbstliebe und würde es eher ein „Alles ist super“- Lächeln nennen.

Ich möchte hier mit Ihnen eine Überlegung teilen, die sich aus der Lektüre von „Die Hüter der Edelsteine“ und meinem Aufenthalt bei Michael Katz ergab: Der Rubin ist danach der Träger des roten Strahls. Das war vorher, nach Gemisphere Insider Wissen, eigentlich der Granat gewesen. Der Granat ging damals direkt ins erste Chakra und hat seinem Träger viel Macht gegeben, die offensichtlich zu umfangreichen Mißbrauch führte, so dass die Hüter der Edelsteine (sicher mit anderen geistigen Wesenheiten) beschlossen hatten, den Granat von seiner Aufgabe zu entbinden, womit dieser wohl nicht einverstanden war. Es kam zu einer Auseinandersetzung und der Rubin wurde der neue Träger des roten Strahls. Seine Energie sollte dann auch nicht mehr direkt ins erste Chakra gehen, sondern durchs Herz hinunter, um so zukünftig den Mißbrauch seiner Kraft vorzubeugen.

Im Herz kann ich ihn auch deutlich spüren, allein sein Lächeln kommt, zumindest bei mir, leider nicht bis ins erste Chakra, wo ich es sehr gern spüren würde. Ich fühle, das mich sein Lächeln in den Himmel trägt, schweben läßt, aber nicht auf/in die Erde, zu mir bringt. Aber als Stein des ersten Chakras müßte er mich doch in die Erde, nach unten führen.

Allerdings brachte er mir, wie bei Ponert beschrieben, einige Ängste aus dem ersten Chakra ans Licht, wofür ich ihm sehr dankbar bin.

Mein erster Erklärungsentwurf dafür: Wenn der Rubin davor ein Stein der göttlichen = universellen = unpersönlichen Liebe gewesen ist, dann scheint mir seine neue Aufgabe nicht gut zu ihm passen, denn das erste Chakra ist der Basispunkt meiner irdischen Persönlichkeit und damit der Gegensatz zur unpersönlichen, himmlischen Liebe. Meine kosmische, göttliche Aufgabe, wie ich es verstehe, als Mensch ist ja u.a. diese göttliche Liebe in meinen physischen Körper zu bringen, persönlich zu machen, mich, als Individuum, zu lieben. Der Rubin bringt diese Liebe aber nicht bis zu mir als Mensch, sondern holt mich aus mir raus ins Unpersönliche zurück. Er ist ein Stein der himmlischen Liebe, er erinnert mich daran, aus welchen himmlischen Regionen ich als Seele herkomme. Aber meine Bestimmung als Mensch geht in die entgegengesetzte Richtung, von oben nach unten in die Erde.

(Mir ist durchaus bewußt, dass für viele zarte Menschen das Leben auf der Erde so unerträglich ist, dass sie lieber in die himmlischen Spähren zurück wollen und sich darauf freuen, die Erde hinter sich lassen.)

Ich ahne schon seit geraumer Zeit, dass Edelsteine eine erste, „öberflächliche“, deutlich spürbare Wirkungsebene haben und aber auch viele tieferere, subtilerere, die nicht so ohne weiteres zugänglich sind. Ich habe das gerade am Rubin erfahren, als ich hierzu eine hellfühlige Frau befragte. Sie sagte, wenn ich tiefer mit dem Rubin arbeiten wolle, dann müßte ich an einem „faulen“ (Sonn)Tag, an dem ich nur für mich bin und eigentlich nichts tue, die Rubinkette für 5 Minuten in die Hand nehmen. Ich sollte mich nicht wundern, wenn ich in diesen 5 Minuten nichts merken würde. Das würde aber trotzdem den ganzen Tag über in/mit mir arbeiten und ich dürfte dann abends auch nicht z.B. tanzen gehen.

Ich habe das gemacht und bin sehr erstaunt. Wenn ich es in Worte kleiden müßte, würde ich sagen, es war, als wenn man blankes Sein, wie ein Gong, ganz, ganz sanft einmal angeschlagen wurde. „Mehr“ nicht. Ich versuchte dann tagsüber immer wieder das Erfahrene nachzuspüren. Und im Verlaufe des Tages wurde mir Dinge über mein Leben klar, in einer Tiefe, die nichts Gedankliches mehr hatte. Irgendwie versteh ich mich viel besser, ohne dass ich jetzt dafür Wort hätte. Es fühlt sich an, als wenn ganz tief, jenseits von Worten,  meine Lebenseinstellung neu justiert wird.